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Das Wave-Gotik-Treffen 2009 steht vor der Tür

Mehr als nur Musik...

29.04.2009

Ab dem 29. Mai ist es wieder soweit. Für drei Tage wird die Einwohnerzahl Leipzigs sprunghaft um 20.000 Menschen ansteigen, an allen Ecken und Enden werden schwarz gekleidete Menschen mit schrägen Frisuren das Bild prägen und die Kneipen in Innenstadt und Südvorstadt werden wie jedes Jahr Rekordumsätze verzeichnen.

 

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Vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2009 ist nicht nur in Leipzig Pfingsten. Allerdings dauert christliche Fest hier nicht zwei, sondern gleich vier Tage und ist alles andere als religiös, denn Pfingsten ist in Leipzig Gothic-Zeit. Das Wave-Gotik-Treffen kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Das Festival wird die Anhänger dunkler Musik bereits zum 18. Mal in Folge in seinen Bann ziehen. Was mit einer kleinen Party 1988 begann, hat sich über die Jahre zu einem der weltweit größten Events der Alternative- und Schwarzen Szene entwickelt.

 

In der ganzen Stadt werden mehr als 139 Bands auf rund 20 Bühnen auftreten, so etwa in den altehrwürdigen Gemäuern der Moritzbastei, in der neo-antiken Kuppelhalle des Volkspalastes und auf der Parkbühne. Musikalisch wird den Festivalbesuchern ganze Vielfalt dunkler Musik geboten: Vom Future-Pop bis Goth-Metal, von EBM bis Apocalyptic Folk, von mittelalterlichen Klängen bis zu harten, elektronischem Industrial. Traditionell werden aber auch die musikalischen Grenzen gebrochen. So gehört die umstrittene Inszenierung von Wagners „Fliegendem Holländer“ im Opernhaus ebenso zum Festivalprogramm wie Mozarts Requiem in der kühlen Krypta des Völkerschlachtdenkmals, und auch ein Abend mit melancholischen Kunstliedern der Romantik wird die Gäste verzaubern.

 

Das Wave-Gotik-Treffen bietet seinen Gästen neben Live-Musik noch weit mehr: Ein großer Mittelaltermarkt, das „Heidnische Dorf“, Lesungen, Ausstellungen, Theater und ein großes Rollenspiel runden das Programm ab. Bis zum Morgengrauen legen Szene-DJs aus aller Welt bei verschiedenen Spezial-Parties auf. Ein Bummel durch die Leipziger Innenstadt lohnt sich dieses Jahr besonders: Der Eintritt ins Bildermuseum mit seinen bedeutenden Kunstwerken aus allen Epochen ist für die Festivalbesucher umsonst.

 

Geschlafen wird natürlich im Zelt. Auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftsmesse „agra“ am Rande der Stadt liegt der große Zeltplatz des Treffens. Zum Zelten benötigt man neben dem Festivalpass eine Obsorge-Karte. Für 25 Euro erhält man neben Zugang zum Campingplatz den Festival-Sampler „Silberscheibe“ sowie das Festival-Programm „Pfingstbote“.

 

4-Tage-Karte: 66 Euro (inkl. VVK)
Obsorgekarte (berechtigt zum Zelten auf dem Festival-Gelände): 25 Euro (inkl. VVK)
Info-Telefon: 0341 / 2 12 08 62



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