Deutsch-Französischer Tag: Anna Langfus und die Shoah

Bildung + Vortrag

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Location: Französisches Institut

Der Deutsch-Französische Tag erinnert jedes Jahr an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit am
22. Januar 1963. Dieser Tag hat das Ziel, die Bürger beider Länder, insbesondere die Jugendlichen, mit dem Nachbarland und seinem
kulturellen Reichtum bekannt zu machen.

In Leipzig widmen wir uns diesem Thema im Weimarer Format und gedenken der Schriftstellerin Anna Langfus. Anna Langfus wurde vor genau hundert Jahren im polnischen Lublin als
Anna-Regina Szternfinkiel geboren und verstarb 1966 in Paris. Als eine der ersten jüdischen Überlebenden der Shoah verarbeitete sie in ihrem
literarischen Werk ihre Erfahrung von Verfolgung und Überleben und wählte dafür die Fiktion. 1962 erhielt sie als eine der ersten und wenigen
Frauen den renommierten Prix Goncourt für Les Bagages de sable (Gepäck aus Sand). (Source: Institut francais)
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