Die wundersame Relativität des Findens

Die wundersame Relativität des Findens

Kultur

Keine kommenden Termine

Location: Cammerspiele

„Monika reich mir mal das Schwert rüber“, sagte Skylla und fraß den Alten. Drei
Spielerinnen auf dem Weg zur großen Erzählung stolpern über Stock und Stein, Hekate
öffnet die Welten und die drei Moiren treten ein. Während ein Wal vom Himmel fällt und der
Wettstreit der Heldinnen beginnt, suchen die drei Schicksalsgöttinnen ihre Körperteile
zusammen. Im Netz der Geschichten besingt Persephone den Hades, während Echo ihrer
Stimme nachweint und Menschen wie Kugelfische aussehen. Schicksale werden gesponnen
und unter Wasser gesetzt, verknüpft und durchgeschnitten.
Bunt und verschachtelt erfinden sich Heldinnen mit Rückenproblemen in Abenteuern
gegenseitig neu. Dort wird ein Bärenfell drapiert, da ein Riese erschlagen und hier an einer
Leber genagt. Nun gut, kurz gefasst: wir sind für allerlei verantwortlich und in der Hölle
scheint die Sonne.
In „Die wundersame Relativität des Findens“ ergeben Versatzstücke aus der
griechischen Mythologie mit Schnipseln aus Popliteratur, -kultur und -musik ein Wollknäuel
roter Fäden. Im Vordergrund: Drei Spielerinnen und eine Musikerin, die uns im großen
Wettkampf um ein Auge durch ungewöhnliche Geschichten führen. (Source: Cammerspiele)
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