Grenzen der Menschenrechte. Staatsbürgerschaft, Zugehörigkeit, Partizipation

Bildung + Vortrag

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Location: FraKu

Im derzeitigen „Katalog der Menschenrechte“ fehlt ein zentrales Recht, das Hannah Arendt das „Recht auf Rechte“ nennt. Dadurch bleibt
vielen Menschen, wenn sie nicht Staatsbürger*innen eines Landes sind, in der nationalstaatlichen Praxis das Recht auf politische
Mitgestaltung vorenthalten. 70 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist daher eine kritische
Revision des Menschenrechtsverständnisses dringend erforderlich.
Franziska Martinsen erläutert ihren Theorie-Ansatz aus der Perspektive der Radikalen Demokratie 1) . Ihr vorgestellter Ansatz besagt, dass
Menschenrechte erst dann ihr ermächtigendes Potenzial weltweit entfalten können, wenn sie weniger als humanitäre denn als originär
politische Rechte verstanden werden.
PD Dr. FRANZISKA MARTINSEN ist Privatdozentin an der Leibniz Universität Hannover und forscht und lehrt als Gast- und
Vertretungsprofessorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. Ihre Forschungs-
gebiete umfassen u.a. Politische Philosophie, Politische Theorie und Ideen-geschichte und Geschlechterstudien.
Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt (Source: Frauenkultur)
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