Hörsaalgeflüster Festival Uni Leipzig

Hörsaalgeflüster Festival #3

Live

Keine kommenden Termine

Location: Audimax

Kat Frankie /// Charity Children /// Fuck Art, let’s Dance /// Love, The Twains

Ermäßigt: 7 Euro
Vollzahler_in: 10 Euro

Hörsaalgeflüster… das ist, wenn statt dem Seufzen von mehreren hundert Juristen ein leiser Gitarrenklang den Raum erfüllt. Wenn sich die Geisteswissenschaftler mal nicht durch Logik quälen, sondern den Gedanken freien Lauf lassen können. Hörsaalgeflüster ist, wenn Studierende gerne im Audimax sitzen, der mit warmen Farben und sanften Klängen ein ganz besonderes Konzerterlebnis bietet.

Das Hörsaalgeflüsterfestival #3 geht nach einer ausverkauften Veranstaltung im letzten Jahr wieder mit einem verzaubernden Line up in die nächste Runde. Ohren auf für etwas Bewährtes, etwas Neues, etwas Anderes und etwas Regionales.

KAT FRANKIE
Wenn Kat Frankie auf der Bühne steht, sieht man eine androgyn wirkende Frau, die sich entweder lässig die Gitarre umhängt oder unaufgeregt die Hände in die Hosentaschen steckt, bevor sie ans Mikro tritt. Und dann, wenn der Gesang einsetzt, verwandelt sich die vermeintliche Abgeklärtheit der Musikerin in ein Balancieren am Abgründigen. Diese tiefe, dunkle Stimme, die in ihrer Intensität gleichermaßen an Annie Lennox oder PJ Harvey erinnert und doch eine ganz eigene, einzigartige Welt herauf beschwört. Nein, Kat Frankie ist weiß Gott keine oberflächliche Künstlerin, die das Musikmachen als lockeren Zeitvertreib betrachtet. Mit Haut und Haar vergräbt sie sich in ihrer Arbeit. Man kann sie Kontrollfreak nennen, oder eben einfach eine Ausnahmekünstlerin.

CHARITY CHILDREN
Die Geschichte der 'Charity Children' liest sich nicht wie eine übliche Bandgeschichte und is so einzigartig, rein und herzergreifend wie ihre Musik selbst. Ihren Anfang nimmt sie vor zwei Jahren, als Neuseeländische Pärchen seine Heimat verlässt und in eine fremden Stadt aufschlägt, in der sie niemand kennen. In Berlin angekommen erfreut sich ihre Musik schnell großer Beliebtheit und schenkt den Zuhörern den perfekten Soundtrack zu einer Stadt, die vor Lebensfreude nur so sprüht und zugleich tief verwundbar ist. Mit herzerwärmenden Charme, roher Energie und wundervollen Stimmen verzaubern sie ihr Publikum und lassen ihre Melodien durch die rauchigen Bars und Berliner Strassen fliegen, die sie jeden Tag durchstreifen. Ihr von der Ukulele getragene Sound entzieht selbst dem größten Zyniker seine Grundlage und erinnert den Zuhörer an die Wichtigkeit des Idealismus in einer nicht ganz idealen Welt.

FUCK ART, LET’S DANCE
Die vier Hamburger Jungs machen eigentlich Electromusik und bringen damit ihr Publikum eher zum Tanzen, als zum schwelgen. Doch in den Adern der Musiker fließt auch die Leidenschaft für akustische Musik, die sie beim Hörsaalgeflüster unter Beweis stellen werden. Dass FUCK ART, LET'S DANCE! schon im Vorfeld ihrer ersten physischen Veröffentlichung 200 Konzerte spielen konnten oder wollten – ja, sogar: mussten –, ist auf die Live-Qualitäten der Band zurückzuführen. Die sprachen sich nämlich schnell herum. Man redete über diese neue Band und fragte sich, zu Recht übrigens, welche andere deutsche Band es wagt, spontan auf der Bühne zu improvisieren.

LOVE, THE TWAINS
Das ist ein Singer-Songwriter-Duo aus Leipzig, bestehend aus Lena Franke und Sascha Hünermund. Ihre Texte handeln von den gesellschaftlichen Wunderlichkeiten der Postmoderne und immer wieder von der Liebe. Dabei wechseln sie farbenfroh zwischen den Instrumenten und arbeiten detailverliebt mal kontrastierende, mal affirmative Klangwelten zu ihren Texten aus.
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