Krimi, Theater, TV, Bildschirm

Jüdische Woche: Dotknięcie anioła / Die Berührung eines Engels

Film + Kino

Keine kommenden Termine

Location: Polnisches Institut Berlin - Filiale Leipzig

Der Film ist ein poetisches Porträt von Henryk Schönker (geb. 1931 in Kraków) – einem Juden aus Oświęcim, der die schwierige Frage stellt: Wäre ein anderes Szenario als der Holocaust denkbar gewesen? Hätte man im deutschen NS-Konzentrationslager das Leben tausender schlesischer Juden retten können, bevor die Idee zum grausamsten aller Vernichtungslager entstand?



Schönker, der Sohn des letzten Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in Oświęcim, berichtet der Welt von einem vergessenen Kapitel der Geschichte, das vielen Juden die Chance zur rechtzeitigen Emigration geboten hätte – dem Büro für Emigration von Juden nach Palästina. Warum das nicht geglückt ist, warum die Menschen statt sich ins rettende Ausland zu flüchten in den Gaskammern von Auschwitz starben, das erzählt Schönker und schaut uns dabei tapfer in die Augen.



Bei diesem Film, der auf der Grundlage von Schönkers gleichnamigem, preisgekröntem Buch entstand, kam die „Archicollage“-Technik zum Einsatz. Dieses vom Regisseur Marek Tomasz Pawłowski und dem Grafiker Robert Manowski entwickelte Verfahren erweckt auf originelle Weise Ereignisse der Vergangenheit zum Leben, indem es Archivbilder im Bewegtbild mit grafischen Elementen kombiniert. Der Film hat weltweit auf Festivals bereits über 30 Jahre Preise errungen. (Source: Polnisches Institut)
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