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Location: Halle 18

Was ist eigentlich mit Polen los? Wie kommt es, dass sich das Land mit seinen großen Transformationserfolgen als Störenfried in Europa erweist? Warum hat sich das Land nach zwanzig Jahren, hochgeschätzt für gut gemachte Hausaufgaben und erfolgreiche Transformation, entschieden, seine Richtung radikal zu ändern? Warum werden nur die toten HeldInnen gefeiert, anstatt sich um die lebenden zu kümmern?
Die politischen Entwicklungen in Polen spiegeln die gegenwärtigen Veränderungen in europäischen Gesellschaften und darüber hinaus.
Das libanesische KünstlerInnen-Duo Lina Majdalanie und Rabih Mroué wurde von Marta Keil und Grzegorz Reske (Performing Arts Institute Warschau) und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden zu einem einjährigen Forschungsprozess in Deutschland und Polen eingeladen. Im Fokus steht die Frage, welches Verständnis von Demokratie wir jenseits von kapitalistischem Realismus und Neo-Nationalismus entwickeln können. Sie reflektieren aktuelle politische Entwicklungen in Europa mit den Erfahrungen der politischen Hoffnung und des Scheiterns im Libanon und dem Mittleren Osten. Die daraus resultierende Bühnenarbeit, die in der Residenz zur Premiere kommt, untersucht soziale, politische und wirtschaftliche Mechanismen, die in Europa wirksam sind, und imaginiert diese neu. (Source: Schauspielhaus)
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