Krimi, Theater, TV, Bildschirm

Leipzig-Premiere: Synonymes

Film + Kino

Keine kommenden Termine

Location: Cinémathèque

Yoav hat keinen guten Start in Paris. Die Wohnung, an deren Tür er klopft, ist leer. Als er dort ein Bad nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei ist der junge Israeli mit höchsten Erwartungen hierher gekommen. Er will so schnell wie möglich seine Nationalität loswerden.
Israeli zu sein, ist für ihn eine Belastung, Israel ein Land im Dauerstress. Franzose zu werden
hingegen bedeutet für ihn die Erlösung. Um seine Herkunft auszulöschen, versucht Yoav die
Sprache zu ersetzen. Kein hebräisches Wort soll mehr über seine Lippen kommen. Stattdessen
wird ein französisches Wörterbuch zum ständigen Begleiter, während er wie ein Getriebener
durch Paris streift, ziellos.
Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Regisseur Nadav Lapid hintergründig und mit
trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst
zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. Eine Hommage an die Nouvelle Vague, ein rauschhaft-exzessiver Trip durch das Paris von
heute – auf der diesjährigen Berlinale mit dem Goldenen Bären prämiert. (Source: Cinémathèque)
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