Filmrezension: Thilda und die beste Band der Welt

Filmrezension: Thilda und die beste Band der Welt

Ein Roadtrip zur besten Rockband

21.09.2018

Der Traum der zwei norwegischen Jungs ist groß: Sie wollen die beste Rockband aller Zeiten werden. Mit einem eingesandten Demo und einem neuen Bandmitglied schaffen sie es, zu Norwegens größtem Rockmusik-Wettbewerb zugelassen zu werden. Nun gibt es nur noch ein Problem: Da stimmt etwas mit dem Demo nicht.

Filmrezension: Thilda und die beste Band der Welt

Im neuen Film von Christian Lo geht eine kleine Band namens Los Bando Immortale, bestehend aus Frontmann Aksel (Jakob Dyrud), Drummer Grim (Tage Johansen Hogness) und Cellistin Thilda (Tiril Marie Høistad Berger) auf Reise zu dem nationalen Rockmusik-Wettbewerb in Tromsø. Der 17-jährige Martin (Jonas Hoff Oftebro) stellt sich ihnen dabei als Fahrer bereit, um seinem Vater, der strikt gegen eine Musikkarriere ist und für ihn die alte Werkstatt vorgesehen hat, eins auszuwischen. Es scheint also alles perfekt zu sein – wenn die neunjährige Thilda nicht ohne Zustimmung ihrer Eltern dabei wäre, Martin einen Führerschein hätte und die Demo-Tapes nicht mit Auto-Tune überarbeitet wären. Das Problem ist nämlich, dass Aksel absolut untalentiert ist, was das Singen betrifft und es niemand übers Herz bringt, ihm die Wahrheit zu sagen. Eine absolute Blamage auf dem Wettbewerb ist also vorprogrammiert ... oder?

 

Eine gecrashte Hochzeit, eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, das Treffen ihres absoluten Rocker-Idols und eine Fahndung nach der verschwunden geglaubten Thilda sorgen für eine ganze Menge Trubel, welchem sich die Vier stellen müssen, der sie aber nur noch mehr zusammenschweißt.

Die Charaktere, die unterschiedlicher kaum sein könnten, haben alle ihre ganz eigenen Eigenschaften, die sie zu dem machen, was sie sind. Voller Witz und Herz wird die Geschichte erzählt, die nicht nur die äußere, sondern auch die innere Reise der Band aufgreift. Bei "Thilda und die beste Band der Welt handelt" es sich um einen Roadmovie, welcher ganz im Sinne des Genres von der Entwicklung der Protagonisten auf dem Weg erzählt. Wie weit ist es in Ordnung, in einer Freundschaft zu lügen, um die andere Person nicht zu verletzen? Wie blind macht einen die Liebe wirklich? Wie weit darf man über seine Grenzen hinaus gehen und wie wichtig ist es für seine Träume zu kämpfen, auch wenn diese unerreichbar sind? Dies und noch viel mehr müssen die Nachwuchsmusiker lernen und finden dabei langsam zu sich und zu dem, was wirklich wichtig ist. Auch als Band wachsen sie immer mehr über sich hinaus und werden nach und nach zu einem richtig eingespielten Team.

 

Filmrezension: Thilda und die beste Band der Welt

Fazit: Die Kinder- und Jugendkomödie überzeugt mit den verrücktesten Charakteren, überraschenden Wendungen, witzigen Dialogen, wunderschönen Landschaftsaufnahmen, rockigen Klassikern und einer Menge schiefem Gesang. Die vier Kids wachsen einem unglaublich schnell ans Herz, sodass man selbst die trotzige Thilda zum Ende hin einfach nur in den Arm nehmen möchte. Ein Film voller Freundschaft, Hoffnung und Träume, der garantiert nicht nur das Kinderherz zum hüpfen bringt.

 

Ab sofort im Kino!

 



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