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Flames of Classic

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Flames of Classic
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Location: Seebühne im Elbauenpark

- Der Zauber von Laser, Feuer & Musik -

Am Anfang steht die Dunkelheit, in deren Stille sich eine wahre Lichterflut ergießt. Bunte Strahlen gleiten durch den Raum und erfüllen ihn mit der einzigartigen Macht des Lichts. Das Sinfonieorchester setzt ein: Sanfte Klänge der bedeutendsten klassischen Werke der letzten Jahrhunderte durchfluten die Nacht und ziehen die Zuschauer in ihren Bann. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Magie und spüren Sie die durchdringende Kraft des Lichtes, das mit der klassischen Musik eine Beziehung voll Tiefe und Sehnsucht eingeht und erleben Sie mit „Flames of Classic“ den unvergleichlichen Zauber von Feuer, Licht und klassischer Musik.

An diesem besonderen Abend spielt das „Flames Philharmonic Orchestra“ unter der Leitung von Generalmusikdirektor Roland Mell die schönsten Melodien berühmter Komponisten, wie Mozart, Bach oder Johann Strauß, als auch Auszüge aus den Werken Carmen und AIDA.

Roland Mell, 1954 in Berlin geboren, war Dozent für Dirigieren an der Bundesmusikakademie in Trossingen und wirkte als Juror bei „Jugend musiziert“ und dem „Deutschen Orchesterwettbewerb“ mit. Zudem war und ist er Pianist, Komponist und Musikalischer Leiter beim Berliner Kabarett-Theater „Die Stachelschweine“. 1999 wirkte er mit beim Luftbrückenkonzert „Fliegen, fliegen – Tag und Nacht“. Sein vorerst letztes Orchesterwerk ist das 2002 uraufgeführte „Threnos II – Der 11. September“. Bei „Flames of Classic“ dirigiert er das „Flames Philharmonic Orchestra“ und wird die Zuschauer mit Taktstock und Mikrophon durch den Abend führen.

Mit dem „Flames Philharmonic Orchestra“ erleben Sie eine Klangkultur und einen Musikstil von pulsierender Lebendigkeit. Dieser bereits im 19. Jahrhundert gegründete Klangkörper hat sich mit namenhaften Dirigenten und Solisten, sowie mit Schallplatten-Produktionen und Konzert-Tourneen einen internationalen Ruf erspielt und ist heute ein gern gesehener Gast in allen europäischen Konzertsälen.

Die Umsetzung der Laser- und Pyroshow übernimmt Apollo art of laser & fire, welche seit 1984 in Zusammenarbeit mit großen Orchestern wie dem Potsdamer Filmorchester sowie dem Gewandhausorchester Leipzig wahre Kunstfeuerwerke inszeniert. Der Spielort wird zum optischen und musikalischen Szenario, die Magie von Laserlicht, Feuerzauber und Musik verschmelzen in Harmonie und spannungsvollem Kontrast zu einem Gesamtkunstwerk. Apollo art of laser & fire arrangierte u.a. die multimediale Show zur neuen Eröffnung des Berliner Olympiastadions und zu den Domfestspielen in der Inszenierung „Jesus Christ Superstar“.

Mit „Flames of Classic“ erwartet die Besucher ein Abend voller Wärme und nächtlicher Schönheit. Unvergessliche Klang- und Lichterwelten bauen sich in ihrer vollkommenen Schönheit vor ihnen auf und bleiben in Erinnerung.

Bestreiten Sie gemeinsam mit uns neue Wege der musikalischen Unterhaltung in Verbindung mit umwerfenden Farblichtern und strahlenden Effekten. Mit „Flames of Classic“ wünschen wir Ihnen einen multimedialen, einzigartigen und unvergesslich schönen Konzertabend.

Die Karten für „Flames of Classic“ erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der CTS-Tickethotline 01805-570000 (0,14 ct. pro Minute, Mobilfunkpreise können abweichen) oder über www.luxevents.de.

Musikalische Leitung:

Roland Mell wurde 1954 in Berlin geboren, wo er nach dem Abitur Slavistik, Musikwissenschaft, Kirchenmusik, Germanistik und Schulmusik studierte. Während der Studienzeit und parallel zum nachfolgenden zehnjährigen Schuldienstes als Studienrat für Musik und Deutsch sammelte er erste Erfahrungen mit dem Musiktheater am Stadttheater Giessen sowie an der Deutschen Oper Berlin und nahm an Orchesterleitungs-Seminaren, Dirigenten-Werkstätten und Meisterkursen teil.

Nach der Beendigung des Schuldienstes war er Dozent für Dirigieren an der Bundesmusikakademie in Trossingen und wirkte als Juror bei verschiedenen Wettbewerben mit („Jugend musiziert“, „Deutscher Orchesterwettbewerb“, Chorwettbewerbe etc.) Während dieser Zeit begann eine intensive Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles aus dem Amateur- und professionellen Bereich (Akkordeon- und Blasorchester, Chöre, Kammer- und Sinfonieorchester). Daneben begleitete er Sänger, Schauspieler und Kabarettisten musikalisch und wirkte als Komponist, Arrangeur und Studio-Musiker an verschiedenen CD-Produktionen mit. Zudem war und ist er Pianist, Komponist und Musikalischer Leiter beim Berliner Kabarett-Theater „Die Stachelschweine“.

Seit der Mitte der achtziger Jahre entstanden Orchesterkompositionen für verschiedene Besetzungen: 1991 wurde sein “rondo incredibile” im SFB uraufgeführt, 1995 “cantare” für Stimmvirtuosen, Keyboard und Kammerorchester, 1996 die “city-music” für drei bläser, streichorchester und radio. 1997 erhielt er den 1. Preis der Paul-Woitschach-Stiftung im Kompositionswettbewerb “Populäre Symphonik” für sein “Konzert für Alt-Saxophon und Orchester”; 1999 folgte im Rahmen eines Luftbrückenkonzertes „Fliegen, fliegen - Tag und Nacht“ für Mezzo-Sopran und Orchester. Sein vorerst letztes Orchesterwerk ist das 2002 uraufgeführte „Threnos II – Der 11. September. Für die Opfer des Terroranschlages auf das New Yorker World Trade Center“.

1993 gründete er das “Berliner KammerOrchester” (BKO), mit dem er regelmäßige Konzerte in Berlin und Brandenburg veranstaltet. In Zusammenarbeit mit dem BKO entstanden mehrere Compact-Discs, unter anderem mit dem Bekannten Oboisten Albrecht Mayer. Die letzte CD-Produktion war „Musik in Preußen“ mit Werken von Bononcini, Friedrich dem Großen, Boccherini, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Otto Nicolai.

Neben der musikalischen Leitung des BKO ist Roland Mell auch in zunehmend als Gastdirigent tätig; so gab er bisher Konzerte in Deutschland, Österreich, Ungarn, Griechenland, Spanien und in der Türkei.

Programm

Komponist Nr. Werk
Bizet (aus „Carmen“): 1.
2.
3. Ouvertüre
Vorspiel zum III. Akt
Habanera
Mendelssohn (aus „Sommernachtstraum“) 4.
5. Notturno Nr. 7
Hochzeitsmarsch Nr. 9
Johann Sebastian Bach 6. Badinerie
Johannes Brahms 7. Ungarischer Tanz Nr. 5
Wolfgang Amadeus Mozart 8. Sinfonie Nr. 40, 1. Satz
Edward Elgar 9. Pomp and Circumstance
- PAUSE -
Wolfgang Amadeus Mozart 10. Ouvertüre Figaro
Johann Strauß, Sohn 11. Unter Donner und Blitz
Friedrich Smetana 12. Die Moldau
Nikolai Rimsky Korsakoff 13. Hummelflug
Modest P. Mussorgsky 14. Eine Nacht auf dem kahlen Berge
Peter Tschaikowsky 15.
16.
Schwanensee: Der See
Der Nussknacker: Blumenwalzer
Giuseppe Verdi 17.
18. „La donna e mobile“
AIDA Triumphmarsch
Johann Strauß, Vater 19. Radetzkymarsch




Biographien und Werke

Georges Bizet (1838 – 1875)
Der Komponist Georges Bizet wurde am 25. Oktober 1838 in Paris geboren. Er studierte am dortigen Konservatorium Klavier, Theorie und Tonsatz, unter anderem bei Antoine F. Marmontel, Charles F. Gounod und Francois Halévy. Mit 19 Jahren gewann Bizet den Rom-Preis. Zurückgekehrt aus Rom arbeitete er anschließend als privater Musiklehrer, Korrepetitor und Bühnenkomponist. Als solcher konnte er - allerdings nur mit mäßigem Erfolg - bald seine ersten Opern uraufführen: 1863 „Les pêcheurs de perles“, 1867 „La jolie fille de Perth“ und 1872 „Djamileh“.
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren. Im Alter von neun Jahren trat er zum ersten Mal öffentlich auf, gemeinsam mit seiner Schwester Fanny. In den 1820er Jahren unternahm er zahlreiche Konzertreisen durch Frankreich, Italien, England und Schottland. 1833 wurde er Musikdirektor in Düsseldorf, 1835 Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Zusammen mit Verlegern, Gelehrten und anderen Komponisten gründete er 1843 das Leipziger Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Konzerte, Vokal-, Orchester-, Kammermusik-und Klaviermusikwerke sowie fünf Sinfonien. Mendelssohn starb am 4. November 1847 in Leipzig.
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Der Komponist, am 21. März 1685 in Eisenach geboren, entstammte einer mitteldeutschen Musikerfamilie. 1700 erhielt Bach ein Stipendium an der Michaelis-Klosterschule in Lüneburg und wurde 1703 Organist in Arnstadt. Am 17. Oktober 1707 heiratete er, inzwischen in Mühlhausen in Thüringen als Organist und Kirchenmusiklehrer tätig, seine Cousine Maria Barbara Bach. 1708 Hoforganist und Kammermusiker am Hof der Herzöge von Weimar, stieg er sechs Jahre später zum Konzertmeister auf. Als Hofkapellmeister in Köthen 1717 heiratete er 1721 nach dem Tod seiner ersten Frau die Musikertochter Anna Magdalena Wilcken. Bach, in dessen kaum zu übersehendem Werk, bis auf die Oper, alle musikalischen Gattungen vertreten sind, erblindete in seinen letzten Lebensjahren und starb am 28. Juli 1750 in Leipzig. Sechs Söhne und vier Töchter überlebten ihn, fünf Söhne und fünf Töchter starben vor ihm. Seine Witwe Anna Magdalena starb völlig verarmt zehn Jahre nach dem Tod ihres Mannes.
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Brahms wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg geboren. Schon in jungen Jahren galt Brahms als „pianistisches Wunderkind“. Seit 1862 lebte Brahms in Wien, dann abwechselnd in Hamburg, der Schweiz und Baden-Baden, wobei er neben seiner Kompositionstätigkeit als Pianist offiziell auftrat. 1871-74 leitete er als Dirigent die Konzerte der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Seit 1878 hatte er dann ständig seinen Wohnsitz in der Donaustadt. Zweifellos war Brahms einer der erfolgreichsten und bedeutendsten Komponisten der Spätromantik. Er schrieb neben vier Symphonien vor allem Kammermusik, ferner Konzerte, Gesangswerke mit Orchester, Klavier- und Orgelmusik, Chorgesänge, Klavierlieder und natürlich die unverwüstlichen „Ungarischen Tänze“. Er starb am 3. April 1897 in Wien.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Am 27. Januar 2006 jährte sich zum 250. Mal der Ehrentag von Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart. Das Werk des musikalischen Weltgenies aus Salzburg ist in aller Welt zum fixen Bestandteil des kulturellen Erbes geworden. Mozarts Leidenschaft war die Musik. Mozarts musikalische Leidenschaft war die Oper. Im Alter von etwa zwanzig Jahren hatte Mozart viel zum Genre Oper beigetragen: Zwei große italienische komische Opern („opera buffa”), eine kleine deutsche, zwei große italienische „Opere Serie” (ernste Oper) und verschiedene Vertonungen kleinerer Bühnenwerke.
Edward Elgar (1857 – 1934)
Im August 1901 hatte Elgar die ersten beiden Pomp and Circumstance Marches fertiggestellt. Sie wurden von der Liverpool Orchestral Society 1901 uraufgeführt und dann drei Tage später bei einem Promenade Concert in der Queens Hall unter der Leitung von Henry Wood. In seiner Autobiographie schrieb Wood: „Ich werde niemals die Szene beim Schluss der Nr. 1 in D-Dur vergessen. Die Leute standen einfach auf und schrieen. Ich musste es noch einige Male spielen!”
Johann Strauß Sohn (1825 – 1899)
Der Komponist Johann Strauß wurde am 25. Oktober 1825 in Wien geboren. Er gründete früh eine eigene Tanzkapelle, mit der er 1844 in Hietzing erstmalig auftrat. In der Folge unternahm er als „Walzerkönig” große Konzertreisen und feierte von Amerika bis Russland Erfolge. Neben der Komposition von Walzern widmete sich Strauß ab 1871 zunehmend den Operetten. Unter anderem schuf er „Karneval in Rom” (1873), „Die Fledermaus” (1874) und „Der Zigeunerbaron” (1885). Zu seinen bekanntesten Walzern zählen „An der schönen blauen Donau”, „Wiener Blut” und „Kaiserwalzer”. Johann Strauß starb am 3. Juni 1899 in Wien.
Bedrich ( Friedrich) Smetana (1824 – 1884)
Der Tscheche Bedrich (Friedrich) Smetana kam am 2. März 1824 in Leitomischl zur Welt. Er gründete1848 eine Musikschule und war lange pädagogisch tätig. Später übernahm er eine Dirigentenstelle in Göteborg. Mit seinen Werken, allen voran der Zyklus „Mein Vaterland” und die Oper „Die verkaufte Braut”, versuchte Smetana einen eigenständigen Nationalstil zu begründen. 1874 ereilte ihn das gleiche Schicksal wie Beethoven: Er wurde taub, was ihn aber nicht daran hinderte, weiter zu komponieren. Um 1882 offenbarten sich Anzeichen einer Geisteskrankheit, an der Smetana am 12. Mai 1884 in Prag starb.
Nikolai Rimsky Korsakov (1844 – 1908)
Der russische Komponist Nikolai Rimski-Korsakow wurde am 6.3.1844 in Tichwin geboren. Seiner aristokratischen Abstammung gemäß erhielt er als Kind Klavierunterricht. Als Jugendlicher entschloss er sich zu einer Laufbahn bei der Marine und wurde 1862 als Seeoffizier auf hohe See geschickt. Von einer Begegnung mit Mili Balakirew vor seiner Abreise beeindruckt, wuchs seine Liebe zur Musik und resultierte in der Komposition seiner ersten Sinfonie auf See. Nachdem Rimski-Korsakow den Seedienst quittierte, wurde er Inspektor der russischen Marinekapellen und ab 1871 Lehrer für Komposition und Instrumentation am Konservatorium St. Petersburg. Dort zählten zu seinen Schülern u. a. Glasunow, Respighi, Prokofjew und Strawinsky, mit dem ihn eine väterliche Freundschaft verband. Seit 1861 stand er mit dem „Mächtigen Häuflein“ um Balakirew in Verbindung, das eine Verwirklichung einer national-russischen Musik anstrebte. Für seinen Freund Modest Mussorgsky setzte er sich nachhaltig ein und nicht zuletzt seine Überarbeitung Mussorgsky´scher Werke haben diese einer breiteren Hörerschaft zugänglich gemacht. Nikolai Rimski-Korsakow starb hochverehrt am 8.6.1908 in Ljubensk bei St. Petersburg.
Modest Mussorgsky (1839 – 1881)
Der Komponist Modest Petrowitsch Mussorgsky wurde am 21. März 1839 auf dem russischen Gut Karewo geboren. Mit 17 Jahren wurde er zuächst Gardeoffizier, begann aber zwei Jahre später, sich in St. Petersburg ganz der Musik zu widmen. Gemeinsam mit Rimski-Korsakow, Kjui, Borodin und Balakirew bildete Mussorgsky das „Mächtige Häuflein”, eine Gruppe russischer Komponisten, die sich die Schaffung einer auf dem russischen Volkslied basierenden nationalrussischen Musik zur Aufgabe stellte. Mussorgskys bekannteste Kompositionen sind die „Bilder einer Ausstellung” für Klavier sowie die Oper „Boris Godunow”. Werke, die Mussorgsky zum bedeutendsten Vorläufer der modernen Musik machen. Mussorgsky starb am 28. März 1881 verarmt in St. Petersburg.
Peter Tschaikowsky (1840 – 1893)
Der Komponist Peter (Pjotr) Iljitsch Tschaikowsky wurde am 7. Mai 1840 im russischen Wotkinsk geboren. Nachdem er zunächst bis 1863 als Justizbeamter tätig war, studierte er in Petersburg Musik, unter anderem bei Anton Rubinstein. 1866 bis 1877 nahm er ein Lehramt für Musiktheorie am Moskauer Konservatorium an. Es folgten Dirigententätigkeiten in nahezu allen europäischen Ländern. In jene Zeit fällt auch Tschaikowskys Bekanntschaft mit seiner Gönnerin Nadeschda von Meck, die ihm bis 1890 eine jährliche Pension gewährte und mit der er einen sehr vertraulichen Briefwechsel führte. Tschaikowsky gilt als bedeutendster Komponist der westlich orientierten russischen Schule. Seine Kompositionen wurden unter anderem durch die Werke Mozarts und Chopins beeinflusst. Sein Schaffen umfasst Orchesterwerke, Solokonzerte, Kammermusik, Klaviermusik, Ballette und Vokalwerke. Tschaikowsky starb am 6. November 1893 in St. Petersburg.
Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Geboren 1813 (wahrscheinlich am 10.10, getauft am 11.10.) in Le Roncole bei Busseto im Gebiet von Parma. Gestorben 1901 (27.1) in Mailand. Musikalische Frühbegabung, Schüler von Ferdinando Provesi in Busseto, mit 16 Jahren als Musiker fertig ausgebildet, in Mailand 1832-1834 weitergefördert durch Kapellmeister Vincenzo Lavigna (Kontrapunkt - und Literaturstudien von Werken der Klassik und des Spät-barocks). 1836 Maestro di Musica in Busseto, im gleichen Jahr Vollendung der ersten Oper „Oberto”, (Mailand 1839) und Verheiratung mit Margherita Barezzi l840 (die beiden Kinder dieser Ehe starben 1838 und 1839).
Johann Strauß Vater (1804 – 1849)
Er war der Sohn eines Wirtes (der sich 1816 selbst tötete) und trat schon recht früh im Schankterzett auf. Allerdings begann er 1817 mit einer Buchbinderlehre und legte auch die Gesellenprüfung ab. 1824 wurde er zu den Hoch- und Deutschmeistern eingezogen, allerdings machte er auch dort Musik. Er erhielt Unterricht im Violinspiel (bei Polischansky) und in der Musiktheorie (bei Ignaz von Seyfried). 1826 betätigte er sich erstmals öffentlich als Komponist und 1827 konnte er endlich sein eigenes Unternehmen gründen. Er trat in diversen Lokalen in der Leopoldstadt auf und wurde 1832 Leiter der Kapelle des 1. Bürgerregiments und 1835 Hofballmusikdirektor. 1834 zog er in das so genannte Hirschenhaus, wo er vier Wohnungen für sich und seine Familie mietete, darunter eine nur für seine Arbeit. Johann Strauß war zwar mit der Wirtstochter Maria Anna Streim verheiratet, verließ aber seine Familie und lebte danach in einer Lebensgemeinschaft mit der Modistin Emilie Trampusch, mit der er acht Kinder hatte. 1849 starb Johann Strauß an Scharlach.
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