Das Gedächtnis der Steine
Die größte jüdische Gemeinschaft des Balkans wurde im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Besatzungsmacht nahezu vollständig ausgelöscht. Die Künstlerinnen folgten den Spuren in der nordgriechischen Stadt und nähern sich in Fotografie und Text den Möglichkeiten von Erinnerung. Nur wenige Menschen können die steinernen Fragmente der vormals multiethnischen Stadt, in der die Religionen jahrhundertelang zusammengelebt hatten, zum Sprechen bringen.
In ihrer gemeinsamen künstlerischen Arbeit „Das Gedächtnis der Steine“ gehen Margret Hoppe und Karoline Mueller-Stahl den Spuren des Abwesenden nach. In Fotos und Texten nähern sie sich fragend den Möglichkeiten von Erinnerung.
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Datenquelle: ELODIS
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