Malerische Felsformationen Ausflugstipp: Sächsische Schweiz

Es kommt der Punkt, da hat man von Leipzig genug, kennt den Clara-Zetkin-Park und das Neuseenland bereits in- und auswendig, braucht einfach mal etwas anderes vor Augen: Da haben wir was für euch! Im Nationalpark Sächsische Schweiz gibt es etwa 1.200 naturnahe Wanderkilometer zu entdecken. Also selbst, wenn man schon mal da war, hat man längst nicht alles gesehen. Mit 1.100 freistehenden Kletterfelsen gehört die Region zu den Topzielen für Urlauber:innen in Deutschland. Also Wanderschuhe und Jacke an, Lunchpaket gepackt: Los geht es!

© Kenny Scholz/Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

Ob mit dem Auto oder mit dem ÖPNV, es führen viele Wege in die felsenreiche Region. Mit dem Fernverkehr der Bahn gelangt man von Leipzig mit Umstieg in Dresden nach Bad Schandau. Von hier aus erreicht man alle anderen Orte per S-Bahn, Bus oder Fähre. Für die Anfahrt solltet ihr zwischen zwei und drei Stunden einplanen. Mit dem Auto seid ihr in unter zwei Stunden da, vor Ort gibt es verschiedene Parkplätze die ihr nutzen könnt. Belohnt werdet ihr mit grandiosen Ausblicken, also auf keinen Fall die Kamera zu Hause vergessen!

© TVSSW/Elbsandsteinbilder

Ausflugstipp #1: Rathen mit dem Elbsandsteingebirge und Basteibrücke

Bevor ihr nach Bad Schandau fahrt, solltet ihr im Kur­ort Rathen stoppen. Von hieraus kommt ihr zur berühmtesten Felsformation der Sächsischen Schweiz und der Basteibrücke. Diese zieht sich mit über 76 Metern Länge durch die Felsen und bietet einen tollen Ausblick. Am Basteiaussichtspunkt blickt man in das malerische Panorama. Über die Brücke gelangt man zur Ruine der Felsenburg Neurathen, welche die größte mittelalterliche Felsenburg der Region ist. Ein Stück weiter erreicht man von hier aus auch den Ferdinandstein und das Kanapee.

Tipp: Der frühe Vogel erhascht einen menschenleeren Blick auf die Basteibrücke.

Wie kommt ihr hin? Von Rathen aus gelangt ihr mit einer Fährüberfahrt auf die andere Seite der Elbe. Danach wandert ihr dann den Basteiweg entlang, der an der Basteibrücke endet. Mit dem Auto fahrt ihr zum Parkplatz Bastei und seid schließlich in wenigen Fußminuten da.

© Stefan Junghannß/Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Ein strahlender Sonnenaufgang in den Schrammsteinen mit reichlich Morgennebel garniert.

Ausflugstipp #2: Bad Schandau mit Schrammstein­aussicht und Festung Königsstein

Zu den ältesten Urlaubsorten der Sächsischen Schweiz gehört der Kurort Bad Schandau. Ursprünglich war dies ein Schifferstädtchen, also bereits damals ein beliebtes Reiseziel. Von hier gelangt ihr unter anderem zum Großen Schrammtor und der Schrammsteinaussicht. Die Schrammsteine gelten mit den angrenzenden Affensteinen als das eigentliche Zentrum des Elbsandsteingebirges. In der Nähe befindet sich auch der Falkenstein, der wohl einer der beeindruckendsten freistehenden Felsen hier ist.

Tipp: Wenn man Glück hat, kann man nach dem Sonnenaufgang früh morgens einen einmaligen Blick mit Nebel auf die Felsen genießen.

Wie kommt ihr hin? Von hier gelangt ihr über Ostrau, den Klüftelweg und über die E3 zum Schrammtor. Von da geht es über den Schrammsteinweg weiter zur Schramm­steinaussicht. Mit dem Auto haltet ihr am Parkplatz Zahnsgrund und startet von hier die Wanderung über den Schießgrund zum Schrammtor.

Übrigens: Auf dem Weg nach Bad Schandau liegt auch die Festung Königstein eine einstige Wehranlage, die auf einem Tafelberg erbaut wurde. Aufgrund der aktuellen Auf­lagen kann man diese derzeit nur von außen betrachten.

© TVSSW/Philipp Zieger

Ausflugstipp #3: Schmilka und Heilige Stiege

Schmilka ist ein kleiner Ort mit nur knapp 70 Einwohner:innen. Von hier startet die Wanderung zur Heiligen Stiege. Der Name „Heilige Stiege“ kommt daher, weil früher die Kirchenbesucher:innen von Schmilka nach Lichtenhain darüber gewandert sind. Euch erwartet ein gut ausgebauter Aufstieg mit sehr vielen Stufen. In der Nähe befinden sich auch die Affensteinpromenade und der Carolafelsen.

Tipp: Wenn ihr in Schmilka seid, lohnt es sich, durch die malerischen Straßen zu ziehen.

Wie kommt ihr hin? Mit dem ÖPNV bis zur Hirschmühle und dann mithilfe der Fähre auf die andere Seite der Elbe. Von hier aus startet die Wanderung zur Heiligen Stiege über den Wurzelweg, dann folgt ihr der Wegmarkierung mit dem gelben Strich, diese führt direkt zur Stiege. Mit dem Auto könnt ihr direkt am Parkplatz an der Elbe starten.

Mehr Infos über die Sächsische Schweiz, Anfahrt und Wanderwege findet ihr unter www.saechsische-schweiz.de