Das Weihnachtsquartett Filmtipps für Weihnachten

Stille Nacht, heilige Weihnachtsfilme – jede*r kennt sie und fast jede*r liebt sie: Filme rund um das Fest der Liebe. Die einen mögen eher Romantik, die anderen mehr die Klassiker. Wir stellen euch verschiedene Weihnachtstypen vor, gepaart mit passenden Filmempfehlungen und vielleicht findet ihr euch in dem einen oder anderen Charakter wieder.

© Paula Kuhn

Der Hyperfan

 

Vom Halloweenkürbis zum tanzenden Weihnachtsmann, der Schlagzeug spielt – Der Hyperfan dekoriert ab 1.11. seine gesamte Wohnung weihnachtlich und bringt sich mit Liedern wie „Last Christmas“ von jetzt auf gleich in besinnliche Festtagsstimmung. Und was wäre Plätzchen futtern ohne die passenden Weihnachtsfilme? Egal ob neu, alt, Netflix oder Amazon Prime – hier darf es alles sein. Wie wär‘s denn da mit folgenden Filmen: „Kevin allein zu Haus“ (3,89€ Leihgebühr Amazon Prime), „Der kleine Lord“ (18.12., 20:15 Uhr im Ersten) oder „Prinzessinentausch“ (Netflix, seit 19.11. Teil 2) ? Für Auswahl ist gesorgt, fragt sich nur, ob der Hyperfan alle Filme pünktlich schafft zu schauen.

Last-Minute-Weihnachtself*e

Sätze wie „Mist! Nächste Woche ist Heiligabend?“ sind den Last-Minute-Weihnachtself*innen nur allzu gut bekannt. Wie bei den Geschenken heißt es bei der Weihnachtsstimmung nun: So schnell und so viel wie es geht. Euch empfehlen wir die Filme, die 90 Minuten voller Magie und Weihnachtswunder versprechen. So könnt ihr mit dem Film „Der Polarxepress“ (4.12., 20:15Uhr auf Super RTL/ 3,89€ Leihgebühr auf Amazon Prime) und einer Tasse mit warmer Schokolade anfangen. Danach geht es weiter mit „Das Wunder von Manhattan“ (3,99€ Leihgebühr Amazon Prime). Abgerundet wird der Filmmarathon mit „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (Netflix/ 7.12., 20:15Uhr auf Sat.1).

(un)freiwilliger Grinch

Die Weihnachtshasser*innen – wir unterscheiden hier drei Typen, denn nicht jeder Grinch hasst das Fest der Liebe aus denselben Gründen und verschiedene Beweggründe bedeuten verschiedene Filmempfehlungen.

 

© Paula Kuhn

Grinch 1: Weihnachten sind für euch Tage wie jede andere im Jahr auch. Entweder müsst ihr arbeiten oder ihr seid anderweitig fest verplant und könnt somit den Tag nicht mit euren Liebsten verbringen. Wie wäre denn eine Verabredung zum Filme schauen via Videocall? Passende Filme könnten folgende sein: „Disneys eine Weihnachtsgeschichte“ (Disney+) oder ganz treffend: „Der Grinch“ (Netflix/ 12.12., 20:15 Uhr und 13.12., 22:00 Uhr auf Super RTL).

Grinch 2: Nicht jede*r verbringt das Fest der Liebe mit dem Umfeld, welches er*sie am liebsten hat. Vielleicht kann derFilm „El Camino Christmas“ (Netflix) über die unschöne Gesellschaft hinwegtrösten. Oder ihr versucht es mit der dreiteiligen und ungewohnt düsteren Neuinterpretation der Charles-Dickens-Erzählung: „A Christmas Carol“ (ab 9.12. auf Sky).  

Grinch 3: Es kommt auch vor, dass persönliche Umstände dazu führen, dass man an Weihnachten (un)freiwillig allein ist, wodurch das Fest der Liebe seine Bedeutung verliert. Für euch haben wir keine Weihnachtsfilmvorschläge, sondern Filme, mit denen ihr diese Zeit überbrücken könnt. Man könnte einen Filmmarathon mit „Herr der Ringe“ (Amazon Prime) oder „Harry Potter“ (ab 23.12. auf Sky) starten oder darf’s doch eher eine Feelgood Serie wie „Queer Eye“ (Netflix) sein? Filmklassiker wie „Der große Gatsby“ (3,89€ Kaufpreis Amazon Prime) oder „Stolz und Vorurteil“ (Amazon Prime) seien euch ebenfalls wärmstens empfohlen.

Die Pragmatiker*innen 

 

Am 23.12. geht es nach Hause zu der Familie, es ist schließlich Weihnachten und ihr habt die Familie auch schon länger nicht mehr gesehen. Geschenke sind gekauft, denn das ist der Brauch zu Heiligabend. Die Pragmatiker*innen sehen Weihnachten als eine Abfolge von wiederkehrenden Traditionen – egal ob es sich dabei um die Ente mit Klößen oder das Gedicht unter dem Weihnachtsbaum handelt. Hier empfehlen wir die schlichten Filmklassiker zum nahtlosen Hintereinanderwegschauen: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödl“ (z.B. 24.12, 16:05 Uhr im NDR) „Santa Clause 1-3“ (3,89€ Leihgebühr Amazon Prime) oder „Michel aus Lönneberga“ (z.B. 24.12, 13:30 Uhr im ZDF).