Vleischlos durch Leipzig Gastrotour: Vegane Restaurants

Vegane Gerichte sind eintönig und schwierig zu finden? Von wegen! 

Auf unserer veganen Gastrotour durch Leipzig stellen wir euch fünf ganz unterschiedliche Restaurants vor. Nur die Wahl des Favoriten überlassen wir dieses Mal euch, denn wir konnten uns bei all dem fantastischen Essen einfach nicht entscheiden. Doch eins steht fest: tierische Produkte vermisst hier niemand!

AKKO Hummus Bar

In der AKKO Hummus Bar ist der Name Programm: Fast alle Gerichte bestehen hauptsächlich aus Hummus, fast alle sind vegan. Die Atmosphäre in dem schummrigen Raum ist gemütlich. Wir bestellen einen „Sabiach Spezial Teller“ für 10,60€ und einen Minztee. Zu uns kommt ein großer Teller Hummus mit Brot, gebratener Aubergine, würziger Tomate, israelischem Salat und Amba, einer würzigen Mangosauce. All das überzeugt uns geschmacklich, begeistert sind wir vor allem von dem Gemüse. Allerdings sind wir etwas überwältigt von der riesigen Menge Hummus und finden gar nicht genug Beilagen, um das alles zu verspeisen. Aber ein bisschen Hummus-Overload macht die Welt eher besser als schlechter.

Die AKKO Hummus Bar ist nun auch bei Lieferando zu finden und versorgt euch so weiterhin mit leckeren Hummus. 

Fazit: Leckere Variationen für Hummusliebhaber.

© Lisa Kuner

 

 

 

 

 

An Chay

Im veganen Restaurant An Chay auf der Karli ist es voll. Es gibt eine Asian Fusion Auswahl mit typischen vietnamesischen Gerichten wie Phở, aber auch ausgefalleneren Kreationen. Wir bestellen „Geheimnisvolle Fantasie“, eine der neuesten Kreationen des Hauses. Das ist eine Reisbowl mit verschiedenem Gemüse, darunter Edamame und Mango, und dem Highlight Seitan Ente für 10,90€ und dazu einen Ingwer-
Limetten-Tee. Schon nach wenigen Minuten stehen sie vor uns: Sowohl das Essen als auch der Tee schmecken noch besser als sie aussehen. Richtig positiv überrascht sind wir von der veganen Ente: Auf der Bowl sieht sie genauso aus wie ihre Fleischvariante und hat auch genau dieselbe Kruste. 

Auch An Chay bietet nun Essen zum Mitnehmen an. Bestellt euch eure Lieblingsbowl einfach über Lieferando oder ruft an unter: 0341 978 561 41

Fazit: Ausgefallene Gerichte und wirklich lecker.

© Lisa Kuner

 

 

 

 

Deli

 

Das runde, grün leuchtende Schild mit der Aufschrift „Deli“ begrüßt uns schon, als wir am Connewitzer Kreuz in die Wolfgang-Heinze-Straße einbiegen. Ganz ins Innere des kleinen gemütlichen Bistros kommen wir allerdings nicht, denn aufgrund der Pandemie gibt es die Speisen derzeit nur als Take-away. Der Service ist dennoch super organisiert und es dauert gerade einmal zehn Minuten, bis wir unsere Super Bowl (7,20€) in der Hand halten. Wer nicht vor der Tür warten möchte, kann die leckeren Kuchen und veganen Gerichte auch telefonisch vorbestellen. Endlich Zuhause angelangt, freuen wir uns über die liebevoll angerichtete und große Portion, die aus ganz viel Superfood besteht: Edamame, Linsenköfte, schwarzer Reis und viele andere frische Salatzutaten. Bei der Verpackung achtet das Deli übrigens auf nachhaltige Boxen und Biotüten. 

Dienstag bis Sonntag von 12 bis 22.00 Uhr könnt ihr Burger, Steaks und Co abholen. Ab 12.00 Uhr könnt ihr unter 0163 965 091 9 anrufen und vorbestellen.

Fazit: Auch als Take-away unschlagbar!

© Linda Bachmann
 

 

 

 

 

 

Quan Xanh

„Vegan ist gut für die Gesundheit“ steht an dem Fenster des Quan Xanh. Wie praktisch, denn bei dem ungemütlichen Regenwetter brauchen wir dringend etwas, das uns fit hält. Zur Auswahl gibt es eigentlich alle Gerichte, die auch sonst in vietnamesischen Restaurants zu finden sind – nur eben ohne tierische Produkte. Außerdem wird darauf geachtet, dass alle Zutaten frisch sind, und das schmeckt man! Wir entscheiden uns für eine Pho Curry mit „Hühnerfleisch“ (8,90€). Während wir auf die vietnamesische Nudelsuppe warten, genießen wir die Wohlfühlatmosphäre im Restaurant. Sowohl die Wände als auch die Deckenbeleuchtung sind in warmen Tönen gestaltet und lassen den grauen Himmel draußen schnell vergessen. 

Quanh Xanh ist auch auf Lieferando und bietet somit eine perfekte Möglichkeit, kulinarisch durch den Lockdown 2.0 zu kommen. 

Fazit: Vegan und vietnamesisch gehören definitiv zusammen!

© Linda Bachmann

 

 

 

 

Zest 

 

Mit den roten Stühlen und Metalltischen draußen wirkt das Zest eher unscheinbar und wie ein kleiner Imbiss, doch im Inneren erwartet die Besucher moderner Industriecharme. Während wir die Karte studieren, fallen uns bereits die Gerichte an den Nachbartischen auf, denn die sehen nicht nur wie kleine Kunstwerke aus, sondern duften auch fantastisch! Wir entscheiden uns für Pulled Jackfruit in Kaktusfeigen-BBQ-Sauce mit Süßkartoffelgratin (18,90€). Dazu werden Kokos-Hokkaido-Espuma (eine Art Schaum, wie Google verrät), Rucola mit roter Bete und Hokkaidochips serviert. Das klingt nicht nur sehr aufwendig und lecker, sondern ist es auch! Die Kreationen, die alle zwei Monate wechseln, sind ihr Geld definitiv wert. Wer ein Restaurant für einen besonderen Anlass sucht oder seine Geschmacksnerven verwöhnen möchte, ist hier genau richtig!

Derzeit bietet das Zest leider kein Essen to go an. Was nicht ist kann aber noch werden! 

Fazit: Alles, außer gewöhnlich! 

© Linda Bachmann