Wenn sich Leipzig in ein glitzerndes Winterwunderland verwandelt, gibt es kein Halten mehr: Raus in die Natur! Ob für den schnellen Rodelspaß zwischendurch oder die ausgiebige Wanderung durch verschneite Auen – wir haben für dich 5 Orte herausgesucht, an denen du den Schnee in und um Leipzig am besten genießen kannst.
Gipfelsturm zur Bistumshöhe

Der Südwesten Leipzigs bietet im Winter ein ganz besonderes Highlight: die Bistumshöhe am Westufer des Cospudener Sees. Der Aufstieg zum Aussichtsturm lohnt sich bei Schnee doppelt, denn von oben blickst du über die tiefverschneite Seenlandschaft bis hin zum Belantis-Freizeitpark. Aber Achtung: Der Turm und die Treppen können bei Frost tückisch sein. Bitte sei besonders vorsichtig, wenn es glatt ist, und achte auf festes Schuhwerk, damit der Ausblick nicht mit einer Rutschpartie endet! Echtes Highlight ist auf jeden Fall der Panoramablick vom Aussichtsturm über das Neuseenland. Mit dem Auto fahrt ihr einfach bis zum Parkplatz „Bistumshöhe“ oder ihr gelangt über eine längere Wanderung vom Nordstrand des Cospudener Sees zum Ziel.
Der Klassiker: Rodeln im Rosentahl

Mitten in der Stadt und doch mitten im Weiß: Das Rosental ist der Anlaufpunkt Nummer eins, sobald die ersten Flocken liegen. Der berühmte „Wackelturm“ bietet nicht nur eine tolle Aussicht über den verschneiten Wald, sondern auch einen der beliebtesten Rodelhänge der Stadt. Wer es lieber entspannt mag, spaziert über die weiten Wiesen bis zum Schaufenster des Zoos und beobachtet die Tiere im Winterpelz.
Winter-Romantik am Markkleeberger See (und darüber hinaus)

Der Markkleeberger See ist im Sommer ein Badeparadies, im Winter aber ein echter Geheimtipp für Naturfreunde. Die Rundwege bieten bei Schnee eine fast schon skandinavische Kulisse. Wer noch mehr Weite sucht, findet in der direkten Nachbarschaft gleich das nächste Winter-Highlight: Auch der Störmthaler See, der Zwenkauer See oder der Schladitzer See im Norden bieten kilometerweite Uferwege, die bei Frost besonders beeindruckend wirken. Der Blick über das tiefblaue Wasser und die verschneiten Uferböschungen ist überall Balsam für die Seele. Nach dem Spaziergang locken die umliegenden Cafés am Markkleeberger Ufer mit heißer Schokolade zum Aufwärmen.
Abgetaucht im Auwald: Märchenstimmung pur

Der Leipziger Auwald verwandelt sich bei Schnee in eine märchenhafte Kulisse, die direkt aus einem Bilderbuch stammen könnte. Besonders der Weg entlang der Luppe oder zum Wildpark Connewitz ist bei Frost magisch, wenn die Welt um einen herum vollkommen verstummt. Die alten Bäume tragen schwere Schneelasten und die Stille im Wald lässt einen vergessen, dass man eigentlich in einer Großstadt ist. Es ist der perfekte Ort, um dem Trubel zu entfliehen und die Natur in ihrer reinsten Form zu erleben. Perfekt für alle, die „Waldbaden“ im Winter-Modus suchen.
Monumentale Winterstimmung am Völkerschlachtdenkmal

Das „Völki“ ist zu jeder Jahreszeit ein Magnet, aber wenn der Schnee die massiven Steine ziert, herrscht hier eine ganz besondere, fast ehrfürchtige Stille. Der weite Platz vor dem Denkmal bietet viel Raum für einen winterlichen Spaziergang, und der gefrorene „See der Tränen“ direkt davor ist ein beliebtes Motiv für Hobbyfotografen. Wer die Stufen erklimmt, wird mit einer klaren Sicht über das weiß gepuderte Leipzig belohnt – ein Anblick, der bei klirrender Kälte noch beeindruckender wirkt als im Sommer.
Ob du nun beim Rodeln den Adrenalinkick suchst, auf der Bistumshöhe den Weitblick genießt oder ganz in Ruhe durch den verschneiten Auwald wanderst – Leipzig und sein Umland bieten im Winter die perfekte Mischung aus Action und Entspannung. Also: Pack dich warm ein, schnapp dir eine Thermoskanne mit Tee und entdecke die Stadt in ihrem weißen Festgewand. Der nächste Frühling kommt bestimmt, aber diese magischen Schneemomente solltest du nicht verpassen!