Leipziger Kramer erreicht Ziellinie bei Ironman WM 2014 nicht

Im Dritten Anlauf auf Hawaii sollte es für Christian Kramer beim Ironman 2014 ein Topergebnis werden. Doch beim Marathon …

Im Dritten Anlauf auf Hawaii sollte es für Christian Kramer beim Ironman ein Topergebnis werden. Die Vorzeichen dafür standen aufgrund der Trainings- und Wettkampfergebnisse nicht schlecht. Nach 51:11 Minuten beendete Kramer das Schwimmen (3,86 km) und lag dabei in einer 20 Mann Spitzengruppe aussichtsreich und planmäßig im Rennen. Auf den 180 km Radfahren quer durch die Lavalandschaft Big Islands verlor er speziell auf dem zweiten Rennabschnitt auf die vorderen Plätze, am Ende stand eine Radzeit von 04:41:23h und ein Abstand zu den avisierten Top10 von ca. 03:30 Minuten zu diesem Zeitpunkt. An Platz 20 liegend wechselte Kramer zum abschließenden Marathon (42,195 km). Bereits auf den ersten Laufkilometern wurde schnell klar, dass es schwierig wird das Tempo hochzuhalten. Kramer verliert weiter Zeit auf Platz 10 und wird gleichzeitig mehrfach überholt. Bei Kilometer 18 dann die Resignation und das vorzeitige Beenden des legendären Ironman auf Hawaii. Zum ersten Mal in seiner Karriere musste Kramer aufgeben. „Ich bin im höchsten Maße enttäuscht, die Erwartungshaltung war eine ganz andere. Ich muss das alles erstmal verarbeiten, dabei ist es ein schwacher Trost dass auch andere Top-Athleten vorzeitig aufgeben mussten. Glückwunsch an Sebi und Frodo, großer Sport“, so der 31-Jährige. Zwei andere Deutsche waren auf ganzer Linie erfolgreich: Sebastian Kienle ist mit einer Zeit von 08:14:18h der diesjährige Ironman Champion. Und Jan Frodeno konnte sich mit 08:20:32h die Bronzemedaille sichern.