Das neue Semester beginnt, der Stundenplan steht und mit ihm die Gewissheit: das wird ein kostspieliger Monat. Bei fünf Vorlesungen und Seminaren und genau so vielen Büchern macht das schnell über 200 Euro. urbanite hat sich erkundigt, woher diese hohen Preise kommen.

Kein Rabatt bei Sammelbestellungen
Der Wissenschaftler und Autor des Buches hat bei der Festlegung des Ladenpreises übrigens kein Mitspracherecht. Durch die Ladenpreisbindung ist es selbst bei Sammelbestellungen von Universitäten nur schwer möglich, Rabatte herauszuholen. Abhilfe leisten oftmals E-Books, die billiger sind. Beim Cuvillier-Verlag ist das anders: „Bei uns ist es tatsächlich so, dass die E-Books den gleichen Preis haben wie auch die Bücher. Das hängt damit zusammen, dass wir keine Konkurrenz zwischen den beiden Sparten aufbauen möchten.“ Die meisten Bücher kann man aber auch in den Universitätsbibliotheken ausleihen, sodass ein Kauf nicht immer zwingend notwendig ist.
Gebrauchte Bücher finden
Schwarzes Brett in der Uni oder auch im Netz
Facebook-Tauschbörsen, z.B. beim Flohmarkt der Uni Leipzig
Gebrauchte Bücher über das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher, mehr Infos dazu hier
Kristin Franz