25 JAHRE JÜDISCHE GEDENKSTÄTTE GOTTSCHEDSTRASSE
Aus Anlass des 25jährigen Jubiläums der Gedenkstätte für die Gemeindesynagoge in der Gottschedstraße, die während der Novemberpogrome in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 zerstört wurde, widmet sich die Kulturstiftung Leipzig mit einer umfangreichen Sonderausstellung im Haus und einer großen Eröffnungsveranstaltung den Fragen des Umgangs mit Mahnmalen und Gedenkorten in Deutschland und insbesondere in Leipzig seit dem Ende des zweiten Weltkrieges.
Die Ausstellung beleuchtet die politischen Prozesse, die die Voraussetzungen für die Errichtung dieses Gedenkortes schufen, ebenso wie den Kunstwettbewerb, aus dem diese eindrucksvolle Gestaltung hervorging, aber auch die Rezeption des Denkmals im zurückliegenden Vierteljahrhundert, die zum einen seine Einbindung in staatlich-repräsentative Veranstaltungen und zum anderen seine Wirkung in die Stadtgesellschaft umfasst. Darüber hinaus wird das Mahnmal in Bezug gesetzt zu anderen ehemaligen und aktuellen Orten jüdischen Lebens in Leipzig.
Die Sonderausstellung im Lichthof und Aula-Foyer der Alten Nikolaischule ist vom 25.06.2026 bis 27.09.2026 geöffnet:
Mi-Fr: 11-16 Uhr | Sa/So: 12-17 Uhr.#
• Eintritt frei
• Abbildung: Gedenkstätte Große Synagoge | Foto: Heinrich Stürzl