Leipzig

DOK Leipzig

Osteuropa und Klimakrise auf der Leinwand

Das jährlich stattfindende Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK) will mit seinem Programm in diesem Jahr den Fokus auf Osteuropa legen. Das Highlight für Cineasten und Doku-Fans findet vom 17. bis 23. Oktober statt.Die Auswahlkommission des DOK Leipzig Filmfestivals hatte auch in diesem Sommer wieder reichlich Filmmaterial zur Sichtung zugesendet bekommen: Mehr als 2.500 kurze und lange Filme haben das Team in diesem Jahr erreicht, nur ein ausgewählter Bruchteil kann in der Oktoberwoche über die Bildschirme der Leipziger Festivalkinos flimmern. Im Mittelpunkt stehen werden dann aktuelle Langfilme, die Einblicke in Lebensrealitäten osteuropäischer Länder bieten, so die Veranstalter.

Die Filmreihe „Die Dokumentaristinnen der DDR“ soll auße­r­dem das Filmschaffen ostdeutscher Frauen würdigen. „Die Hommage widmen wir der renommierten serbischen Doku­­mentarfilmerin Mila Turajlić“, so eine Mitteilung des Festivals. Zwei weitere Programme versammeln Filme, die sich mit Klima­krise, Ressourcenknappheit und Umweltaktivismus beschäftigen. Unter anderem zu sehen sein wird dabei ein Porträt der Umweltschutzbewegung „Extinction Rebellion“. Vier weitere Filmreihen zeigen die künstlerische Vielfalt des Anima­tionsfilms. Ein genaues Programm wird Anfang Oktober bekannt gegeben.

65 Jahre DOK

Nach zwei Jahren Pandemie sind viele Kinobesucher:innen froh, an Festivals wie diesem live teilnehmen und sich austauschen zu können. Die in den letzten beiden Jahren dazu gekommenen Onlineangebote sollen in etwas knapperer Form beibehalten werden, darunter aufgezeichnete Gesprächsformate. Im „DOK Stream“ stehen im Anschluss an das Festival deutschlandweit erneut ausgewählte Filme on demand zur Verfügung, beispielsweise die Preisträgerfilme. Das DOK Leipzig findet bereits in der 65. Auflage statt. Erstmals flimmerten Filme unter der Leitung von Wolfgang Kernicke beim ersten Filmfestival der DDR vom 11. bis 17. September 1955 über die Leinwände des damaligen „Capitol“-Kinos im Petershof. Das Festival sollte damals lediglich Dokumentarfilmen aus der DDR eine Plattform bieten, heute bringt es jährlich knapp 48.000, auch internationale Gäste in die Messestadt. Veranstaltungsorte sind vor allem Leipziger Kinos, unter anderem das Cinestar, die Passage Kinos, die Cinémathèque und der Regina-Palast.

Termin

Donnerstag, 20.10.2022

Beginn

ganztägig
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