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Monica Ross – Ghost in The Spinning Mill

Mit ihrer Performance „Ghost in the Spinning Mill“ (1985) erinnerte die britische Künstlerin Monica Ross (1950-2013) in einer verlassenen Spinnerei die Bewegungen und Klänge verschwundener Industriearbeit und würdigte die wenig beachtete Rolle von Arbeiterinnen und von körperlicher Arbeit in der zeitgenössischen Kunst. Diese Performance war Teil des Kunstprojektes „Triple Transformations“, das Ross gemeinschaftlich mit ihren Kolleginnen Shirley Cameron und Evelyn Silver für die ehemalige Industriestadt Rochdale entwickelt hatte.

Monica Ross begann ihre künstlerische Laufbahn mit feministischen Gemeinschaftsaktionen wie „Feministo: The Women’ Postal Art Event“ (1975-79) und „Fenix (also known as Phoenix)“ (1978-80), die den Widersprüchen zwischen den Rollen als Frau, Mutter und Künstlerin begegneten. Anfang der 1980er Jahre engagierte sie sich u.a. in der Gruppe Sister Seven gegen atomare Aufrüstung, wobei sie aufrüttelnde Multimedia-Performances wie „STOP she said“ (1982), „Seachange“ (1986) und „Like Gold in the Furnace“ (1987) entwickelte. Ihre Werke sind dabei von einem Bewusstsein für global wachsende Ungerechtigkeiten geprägt.

Termin

Donnerstag, 24.11.2022

Beginn

14:00 Uhr
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