Kristiane Kegelmanns eröffnet mit pars-Pralinen-Winter-Showroom in der Potsdamer Straße

Copyright: John Bohmstrup

Kristiane Kegelmann vereint mit pars Pralinen Gestaltung und Handwerk in ihren saisonalen Kreationen aus feiner, fair produzierter Schokolade und naturbelassenen Zutaten. Täglich gefertigt in ihrer Manufaktur in Berlin Kreuzberg, ist jede Praline ein individuelles Meisterstück. Im besten Wortsinn: „pars" heißt auf Lateinisch „Stück“ oder „Teil“.

Noch bis zum 23. Dezember bittet die Künstlerin, Konditormeisterin undChocolatiere nun in ihren Winter-Showroom in die Potsdamer Straße 98. Zusammen mit regionalen Produzenten finden hier angeleitete Verkostungen, Gespräche und Workshops statt.

11.12 Verkostung mit Faradaí Electric Spirit
16.12 Verkostung pars Lebkuchen mit dem Imker Uli Beckmann

Kleine Bruchstellen und Luftbläßchen werden mit zartem Blattgold veredelt

In ihren asymetrischen Pralinen bringt Kristiane Kegelmann Haute Cuisine und Gestaltung zusammen. Sie überzieht sie mit natürlichen Farben aus Pflanzenextrakten wie Spirulina Alge, Färberdistel und Asche. Kleine Bruchstellen und Luftbläßchen werden nach traditioneller japanischer Kintsugi-Technik mit zartem Blattgold veredelt. Jede Praline entsteht einzeln, in selbst gestalteten Formen, ohne Konservierungsstoffe und mit wenig Zucker. Die Formen sind eine Weiterentwicklung von Kristiane Kegelmanns künstlerischer Praxis, die sich der Wahrnehmung und Vergänglichkeit von fragilen, ephemeren Materialien widmet.

Auch vegane Pralinen-Variationen gehören zum Portfolio

Die Pralinen-Editionen sind ein Zusammenspiel saisonaler Zutaten und intensiver Aromen – von der klassischen Nougat-Praline mit bayerischen Haselnüssen über kristallisierte Pflaumenblüte bis zu erdiger Roter Bete mit Kakao. Auch vegane Pralinen-Variationen gehören zum Portfolio.

Die Kuvertüren für pars Pralinen haben einen Kakaogehalt von 80 bis 84 Prozent und stammen aus der Manufaktur des Berliner Schokoladenhandwerkers Holger in’t Veld. Er bezieht kleine Mengen besonders hochwertiger Kakaobohnen aus unterschiedlichen Regionen und vereint sie zu einer Schokolade. Weitere Zutaten wie Nüsse, Sahne, Obst und Obstbrände kommen direkt von Handwerksbetrieben aus der Region. Die Blüten stammen aus eigener Wildsammlung.

„Wir überlegen bei jeder Zutat, welche Schokolade dazu passt“, sagt Kristiane Kegelmann. „Weil die Schokolade geschmacklich variiert und Zutaten wie Sahne im Winter anders schmecken als im Sommer, sind unsere Pralinen nie dieselben. So sind unsere Pralinen wie Schatzkisten – die Form ist definiert, der Inhalt eine Überraschung“.