Im Film „Eine Insel namens Udo“ verlässt Udo Gries (Kurt Krömer) seine Schwersichtbarkeit und findet in Jasmin Kolbach (Fritzi Haberlandt) die wahre Liebe.
In der Komödie „Eine Insel namens Udo“ muss sich Kurt Krömer von seiner Schwersichtbarkeit verabschieden – und entdeckt mit Fritzi Haberlandt die Liebe und das wahre Leben.
„Niemand ist eine Insel“, dieses Zitat von John Dunne inspirierte nicht nur Johannes Mario Simmel zu seinem gleichnamigen Roman – es ist auch die überraschende Erkenntnis, die den Protagonisten in Markus Sehr‘s frech-romatischer Komödie aus heiterem Himmel überfällt: Denn Udo lebt zu Beginn der Geschichte den vermeintlichen Traum, völlig unentdeckt zu sein. In der Rolle des „schwersichtbaren“ Udo läuft der normalerweise unübersehbare Berliner Kult-Comedian Kurt Krömer zu Hochform auf und wagt mit seiner kongenialen Filmpartnerin Fritzi Haberlandt („Erbsen auf halb 6“) die ersten, Zwerchfell erschütternden Schritte in Richtung Zwischenmenschlichkeit.
Doch wer nicht gesehen wird, verpasst auch eine Menge! Freunde? Rar. Liebe? Fehlanzeige. Diese Flaute soll schlagartig enden, als die gewitzte Jasmin (Fritzi Haberlandt) seinen Weg kreuzt und Udo bei der ungenierten Selbstbedienung im Café erwischt. Der erste Mensch, der ihn wirklich sieht! Es dauert nicht lang und der Funke ist übergesprungen. Doch die Liebe hat auch Nebenwirkungen, an die Udo sich nur schwer gewöhnen kann: Plötzlich ist der Insulaner für alle sichtbar und muss sich wie ein Schiffbrüchiger an die Gepflogenheiten der Gesellschaft anpassen. Umgangsformen, Konversation und Styling waren weiße Flecken auf Udos Landkarte, die es jetzt zu erobern gilt. Und dabei wird kein Fettnäpfchen ausgelassen…