Innerhalb von einem Jahr von der Idee zum ausgereiften Umsetzungsplan: gerade ist der Mietvertrag unterschrieben, so soll schon im April die große Mitmachwerkstatt Makerspace auf der Bitterfelder Straße eröffnen. Der Plan steht, jetzt fehlt nur noch ihr: ob Werkzeugspende, Crowdfunding-Beitrag oder Mitglied werden – es gibt einige Möglichkeiten, den Makerspace zu unterstützen.
Initiator Dennis begann vor ca. einem Jahr mit einer Facebook-Gruppe, um seine Idee einer großen Gemeinschaftswerkstatt mit Interessierten zu teilen und weiterzuentwickeln. Inzwischen gibt es im Kernteam 12 Personen, die sich entweder als Fachmann / Fachfrau für einen der Arbeitsbereiche (Holz, Elektronik, FabLab, Metall, Fotografie, Textilhandwerk, Papierbearbeitung und Basteln, Recycling) oder auch weitere Aufgaben (Marketing, Workshops, Ausbau, Finanzierung etc.) engagieren.
Der Makerspace soll eine offene Werkstatt des gemeinsamen Ausprobierens und Helfens werden und bietet durch die verschiedene Bereiche reichlich Gelegenheit, über den Tellerrand der eigenen Möglichkeiten und Interessen zu blicken. Dennis erzählt: „Das hier soll keine Nerdgeschichte oder so werden. Wer sich sagt Ìch bastle gerne, ich baue gerne`, wem aber der Platz, das Werkzeug oder der finale Input zur eigenen Projektidee fehlt, der kann bei uns Mitglied werden und bekommt dann fachmännische und kreative Unterstützung.“ Wer erstmal nur schauen möchte, kann jederzeit zu den Öffnungszeiten (diese werden noch geplant) oder bei einem Workshop vorbeikommen.
Das Los eines gemeinnützigen Projekts

Bisher beteiligen sich ca. 50 Pioniere, erste Mitglieder und Unterstützer, am Projekt und helfen bei Planung und Aufbau, damit bis Anfang April alles für die Eröffnung bereit ist.