
Trotz optischer Überlegenheit wurden die Gastgeber bereits in der ersten Halbzeit gleich zwei Mal kalt erwischt – jeweils nach Eckbällen. Ausgerechnet Kyriakos Papadopoulos, der erst in der Winterpause von RB Leipzig zum HSV wechselte, köpfte die Hamburger in der 18. Minute mit 1:0 in Führung. Nur sechs Minuten später musste RB-Keeper Peter Gulasci nach einem Kopfball von Walace zum zweiten Mal hinter sich greifen.
Großes Engagement, keine Durchschlagskraft
In der zweiten Halbzeit versuchten die Gastgeber alles, um das Spiel zu drehen. Zwingende Torchancen blieben allerdings Mangelware, sodass die „Bullen“ ohne Torerfolg blieben. In der Nachspielzeit kassierten sie durch Aaron Hunt sogar noch den dritten Gegentreffer zum 0:3. „Wir haben kein gutes Heimspiel abgeliefert. Der HSV hat gut verteidigt, uns wenig Räume und Umschaltsituationen ermöglicht und sich bei zwei Standards belohnt, wo wir eindeutig nicht gut verteidigt haben. Wir hatten einfach nicht die richtigen Mittel, um den HSV wirklich zu gefährden. Wir werden die zwei Niederlagen in Folge jetzt allerdings nicht überbewerten, sondern werden gemeinsam analysieren, was zuletzt gefehlt hat“, kommentierte RB-Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem Spiel.
RB Leipzig: Gulácsi – Bernardo (71. Schmitz), Upamecano (31. Poulsen/43. Selke), Orban, Halstenberg – Demme, Ilsanker – Keita, Sabitzer – Forsberg, Werner. Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel). Tore: 0:1 Papadopoulos (18.), 0:2 Walace (24.), 0:3 Hunt (90.+3). Zuschauer: 42.558 (ausverkauft).