Die Leipziger Handballer vom SC DHfK sind ohne Punkte aus Berlin zurückgekehrt. Das erste Auswärtsspiel für den SC DHfK in der DKB Handball Bundesliga gegen die Füchse Berlin ging in der Max-Schmeling-Halle vor 7.200 Zuschauern mit 34:27 verloren.

Nach der Pause änderte sich zunächst nichts am beruhigenden Vorsprung der Hausherren, doch wie schon im Pokal vor drei Wochen gelang es den Grün-Weißen erneut, sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Zwölf Minuten vor dem Ende lagen die Leipziger bei einem Spielstand von 25:24 mit nur noch einem Tor im Hintertreffen, am Ende sicherten sich die Füchse durch mehr Cleverness in der Schlussphase und gut aufgelegten Torhütern jedoch den verdienten Heimsieg.
Der beste Leipziger Torschütze war Philipp Pöter mit 10 Treffern. Christoph Steinert war 5 Mal erfolgreich. Bei den Gastgebern überragte Petar Nenadic mit 13 Toren.
„Die Füchse waren am Ende die cleverere Mannschaft“

Wir konnten uns in der zweiten Halbzeit nochmal auf 25:24 herankämpfen und haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten – nämlich das Spiel bis in die Schlussphase offenzuhalten. Dennoch war es ein verdienter Sieg für die Füchse, sie konnten in der Schlussphase zu leicht wegziehen und Nenadic hat unsere Abwehr mit einfachen Finten düpiert. Die Füchse waren am Ende die cleverere Mannschaft.“
Erlingur Richardsson (Füchse Berlin): „Danke für dieses Spiel. Es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften und Leipzig hat es uns nicht einfach gemacht. Das Tempospiel meiner Mannschaft war in der ersten Halbzeit sehr gut, doch mit unserer Abwehrleistung bin ich nicht zu 100 Prozent zufrieden. Die Leipziger hatten einige gute Phasen und haben das Spiel sehr lange spannend gehalten.“
Spieldaten Füchse Berlin gegen SC DHfK Leipzig:
SC DHfK Leipzig:
Storbeck, Putera, Steinert (5), Jurdsz (3), Krzikalla (2), Pöter (10/4), Oehlrich, Binder (3), Janke, Sommer, Roscheck, Zhedik, Meschke, Milosevic (4)
Füchse Berlin:
Heinevetter, Stochl, Wiede (3), Elisson, Fritz (2), Vukovic (4), Gojun, Vrazalic, Nenadic (13/7), Tönnesen, Plaza, Weyhrauch (2), Nielsen (2), Petersen (8/2)
Zuschauer: 7.205
Schiedsrichter: Hanspeter Brodbeck, Simon Reich
Siebenmeter: Leipzig 6/4, Berlin 10/9
Zeitstrafen: Leipzig 2 min, Berlin 10 min
Quelle: SC DHfK Leipzig
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